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22
Jan' 26
Tagesevangelium
Mk 3, 7-12
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus In jener Zeit 7 zog sich Jesus mit seinen Jüngern an den See zurück. Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm. Auch aus Judäa, 8 aus Jerusalem und...
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22
Jan' 26
Tagesevangelium

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

 

In jener Zeit

7 zog sich Jesus mit seinen Jüngern an den See zurück. Viele Menschen aus Galiläa aber folgten ihm. Auch aus Judäa,

8 aus Jerusalem und Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyrus und Sidon kamen Scharen von Menschen zu ihm, als sie von all dem hörten, was er tat.

9 Da sagte er zu seinen Jüngern, sie sollten ein Boot für ihn bereithalten, damit er von der Menge nicht erdrückt werde.

10 Denn er heilte viele, so dass alle, die ein Leiden hatten, sich an ihn herandrängten, um ihn zu berühren.

11 Wenn die von unreinen Geistern Besessenen ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien: Du bist der Sohn Gottes!

12Er aber verbot ihnen streng, bekannt zu machen, wer er sei.

Mk 3, 7-12
1. Lesung
Hebr 7, 25 – 8, 6

Lesung aus dem Hebräerbrief.

Schwestern und Brüder!

7, 25 Jesus kann die, die durch ihn vor Gott hintreten, für immer retten; denn er lebt allezeit, um für sie einzutreten.

26 Ein solcher Hohepriester ziemte sich in der Tat für uns: einer, der heilig ist, frei vom Bösen, makellos, abgesondert von den Sündern und erhöht über die Himmel;

27 einer, der es nicht Tag für Tag nötig hat, wie die Hohepriester zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen und dann für die des Volkes; denn das hat er ein für alle Mal getan, als er sich selbst dargebracht hat.

28 Das Gesetz nämlich macht Menschen zu Hohepriestern, die der Schwachheit unterworfen sind; das Wort des Eides aber, der später als das Gesetz kam, setzt den Sohn ein, der auf ewig vollendet ist.

8, 1 Die Hauptsache bei dem Gesagten aber ist:

Wir haben einen solchen Hohepriester, der sich zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel gesetzt hat,

2 als Diener des Heiligtums und des wahren Zeltes, das der Herr selbst aufgeschlagen hat, nicht ein Mensch.

3 Denn jeder Hohepriester wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen; deshalb muss auch dieser etwas haben, was er darbringt.

4 Wäre er nun auf Erden, so wäre er nicht einmal Priester, da es hier schon Priester gibt, die nach dem Gesetz die Gaben darbringen.

5 Sie dienen einem Abbild und Schatten der himmlischen Dinge, nach der Anweisung, die Mose erhielt, als er daranging, das Zelt zu errichten: Sieh zu, heißt es, dass du alles nach dem Urbild ausführst, das dir auf dem Berg gezeigt wurde.

6 Jetzt aber ist ihm ein umso erhabenerer Priesterdienst übertragen worden, weil er auch Mittler eines besseren Bundes ist, der auf bessere Verheißungen gegründet ist.

Antwortpsalm: Ps 40 (39), 2 u. 4ab.7-8.9-10
Namenstage
Hl. Anastasius, Hl. Elisabeth von Österreich, Hl. Dietlinde (Theodelind), Hl. Vinzenz Pallotti, Hl. Walter von Bierbeek
über die Heiligen
22
Jan' 26
Namenstage
Hl. Anastasius
600, Persien
628, Irak
Mönch und Märtyrer
Anastasius - mit persischem Namen Magundat - war der Sohn eines Magiers. Er kam 614 als Soldat mit dem persischen Heer nach Jerusalem und erlebte das Massaker an der christlichen Bevölkerung, worauf er sich bekehrte. 620 ließ er sich taufen und wurde Mönch im Kloster des Anastasius in Jerusalem. Nach sieben Jahren kehrte er nach Persien zurück; er wurde alsbald gefangen genommen, aber er blieb trotz Folter standhaft, durfte dann sogar wieder mit anderen Christen die Messe feiern. Nach seinem Umzug nach Betsaloë wurde er zusammen mit 70 Gefährten gefangen genommen und in den Fluss geworfen. Seine Leiche wurde Hunden vorgeworfen, blieb aber unangetastet. Sein Kopf wurde dem König Chosroes gebracht; alsbald erfüllte sich Anastasius' Prophezeiung, dass der König ihn nur wenige Tage überleben werde, weil er vom eigenen Sohn abgesetzt und ermordet werde.
Hl. Elisabeth von Österreich
5. Juli 1554, Wien, Österreich
22. Jänner 1592, Österreich
Königin von Frankreich, Wohltäterin
Elisabeth, Tochter von Kaiser Maximilian II., wurde streng religiös erzogen und 1570 mit dem französischen König Karl IX. verheiratet. Mit dem Leben in Frankreich und am Hof hatte sie ihre Schwierigkeiten; nach der Bartholomäusnacht setzte sie sich weithin erfolglos dafür ein, die Unschuldigen zu verschonen. Ihr Mann starb schon 1574, sie lehnte die angetragene Hochzeit mit seinem Bruder und Nachfolger Heinrich III. ab und kehrte 1575 nach Wien zurück, wobei sie ihre dreijährige Tochter aus der Ehe mit Karl in Paris lassen musste. Nun widmete sie ihr Leben dem Dienst an Gott und am Nächsten und trat dem Dritten Orden der Franziskaner bei. Nur ein Drittel ihrer Einkünfte verwendete sie für sich, ein weiteres Drittel zum Unterhalt von Kirchen und Klöstern, das restliche Drittel für Hilfsbedürftige. 1581 gründete sie in Wien das Klarissenkloster Maria Regina. Mehrere Heiratsanträge lehnte sie ab. Sie starb im Ruf der Heiligkeit und wurde ihrem Wunsch gemäß nicht in einem Monumentalgrab, sondern in der Erde vor dem Altar der Kirche ihres Klosters bestattet.
1782 wurde das von Elisabeth gestiftete Kloster aufgelöst, die nach ihr benannte Kirche zur ersten evangelisch-lutherischen Kirche Wiens.
Hl. Dietlinde (Theodelind)
6. Jahrhundert, Bayern
22. Jänner 627
Königin der Langobarden
Dietlinde war die Tochter eines bayerischen Herzogs und dessen Frau, der Tochter des Langobardenkönigs Wacho; mit Langobardenkönig Authari war sie verheiratet, nach dessen Tod wurde ihr zweiter Mann, Agiluf von Turin, König der Langobarden. Dietlinde führte das langobardische Volk, das dem Arianismus anhing, zum katholischen Christentum zurück: sie setzte sich bei ihrem Mann für katholische Bischöfe ein, so dass diese ihre Kirchengüter wieder erhielten, und vermittelte 599 den Friedensschluss der Langobarden mit Papst Gregor dem Großen. Ihr Sohn Adaloald wurde der erste katholische Langobardenherrscher. Papst Gregor widmete ihr vier Bücher. Für Kolumban stiftete sie das berühmt gewordene Kloster Bobbio in Oberitalien; auch der Bau des Doms in Monza, wo sie bestattet wurde, ging auf sie zurück.
Hl. Vinzenz Pallotti
21. April 1795, Rom
1850
Priester und Ordensgründer
Vinzenz Pallotti merkte man als Kind an, dass er zwar ein anständiger, aber nicht besonders begabter Mensch sei. Auf Grund der inständigen Gebete seiner Mutter konnte er schließlich doch studieren und Priester wurde. Von jung an fühlte Vinzenz sehr intensiv seine Kleinheit und Nichtswürdigkeit angesichts der Größe und Heiligkeit Gottes. 1818 wurde er zum Priester geweiht. Als Jugendlicher hatte er einst die Vision, einer Prozession von Leidenden, Armen und Kranken entgegenzurufen: "Ich will euch trösten und euer Leid zu meinem machen!" Hierauf legte er den Schwerpunkt seiner Arbeit.
Vinzenz Pallotti wurde Pfarrer an einer heruntergekommenen Kirche, Santo Spiritu in Rom. Die fünf anderen Pfarrer der Gemeinde, deren Vorgesetzter er nun wurde, intrigierten gegen ihn und verleumdeten ihn, aber er duldete und siegte. Die Gemeinde wandelte sich zusehens und wurde zu einem geistig-spirituellen Mittelpunkt Roms. Bald sprach sich sein Charisma herum, er wurde zu einem gefragten Beichtvater und Prediger.
Vinzenz war Seelsorger der Jugend, der Kranken und Gefangenen, Volksmissionar. Er erkannte, dass angesichts der heraufziehenden Umbrüche in Europa Laien und Priester gemeinsam den Verkündigungsdienst leisten müssten, deshalb gründete er 1835 die Gemeinschaft der Pallottiner und 1843 der Pallottinerinnen, deren besonderes Kennzeichen der Verkündigungsdienst der Laien ist. Er starb an Lungenentzündung, als er einem Bettler seinen Mantel geschenkt hatte und sich ohne Mantel im Beichtstuhl erkältete.
Hl. Walter von Bierbeek
Bierbeek, Belgien
1206
Mönch
Walter trat nach einer Kreuzfahrt ins Heilige Land um 1182/1186 ins Zisterzienserkloster in Himmerod ein. Seine tiefe Frömmigkeit und seiner große Liebe zu Maria machten ihn schon zu Lebzeiten bekannt und verliehen ihm den Ruf eines Heiligen.

Unsere Musterpfarre

 

Hier wäre Platz für das sogenannte Mission Statement, das sich das Marketing eigentlich von der Kirche ausgeliehen hat. Es geht darum, in wenigen Sätzen seine Mission zu skizzieren. Gleichzeitig vermittelt man den Suchmaschinen, worum auf dieser Seite geht.

 

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